CCC-Mitgründer Peter Glaser gewann Bachmann-Preis

Thomas Barth

Wir erinnern uns: Vor zehn Jahren gewinnt der Journalist, Hacker und Buchautor Peter Glaser, Mitbegründer des Chaos Computer Clubs, den renommierten Ingeborg Bachmann-Preis 2002.

Die 26. Tage der deutschsprachigen Literatur sind eine Veranstaltung der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt und des ORF in Zusammenarbeit mit dem Kultursender 3sat, der die Veranstaltung größtenteils life übertrug, und der Telekom Austria. Im medialen Schatten der Fußballweltmeisterschaft bewiesen die Klagenfurter, dass Kärnten mehr ist als Haiders Homeland und dass Literatur sich etwas anspruchsvoller kommentieren lässt als Sport. 16 deutsche, schweizerische und österreichische Autoren stellten sich dort mit halbstündigen Lesungen der Kritik von 7 Juroren, die im Anschluss einige Preise und Stipendien verliehen. Der mit 20.000 Euro dotierte Ingeborg-Bachmann-Preis[1] ging heuer an den Grazer und Wahl-Hamburger Peter Glaser.

Vor dieser Maschine bist du der Wissenschaftler und die Laborratte in einem. Beobachte, auch was dir nicht gefällt, mit offenen Augen. Finde heraus, ob diese Maschine dich verändert, dein Denken, deine Gefühle, dein Verhalten. Wenn ja

Versuche zu erkennen, was geschieht, und beschreibe es. Du gehörst zu der Generation, die aufgerufen ist herauszufinden, was es mit diesen Maschinen auf sich hat.

Mit diesem Zitat begann ich im Jahre 1990 meine medienwissenschaftliche Diplomarbeit zum Thema „Sozialverhalten und Mediennutzung bei Computerfreaks“. Ich hatte Peter Glaser erst als Anstoß und dann beim Wort genommen und ihn zur Laborratte als Versuchsperson Nr.1 ernannt. Der Mitgründer des Chaos Computer Clubs (CCC[2]) füllte meinen viel zu langatmigen Fragebogen konzentriert und geduldig aus. Die offenen Fragen zur Änderung der Selbst- und Umweltwahrnehmung nach langer Computernutzung beantwortete der – zumindest für einen Österreicher – recht introvertierte junge Mann in präzisen Bildern, die von sorgfältiger Selbstbeobachtung zeugten. Diese Fähigkeit zeichnete seine jetzt am Wochenende bei den Klagenfurter Literaturtagen vorgetragene „Geschichte von Nichts“ ebenfalls aus.

Peter Glasers zeitlich am 11.9.2001 angesiedelte Geschichte berichtet von Liebe zwischen den elektronischen Leerzeichen und Tod, von der Sphinx, arabischer Musik, Punk, den Pyramiden, von Kairo, Hamburg und vom Glück, dass das Nichts ist. Sie fand fast einhellig[3] den Beifall der Bachmann-Kritiker. Der Juror und als Islamwissenschaftler besonders qualifizierte Thomas Widmer versuchte sich an einer Deutung der im Text beschriebenen Pyramiden: Sie seien vor allem wegen ihrer Hohlräume so faszinierend, wegen ihrer verborgenen und noch zu entdeckenden Schatzkammern. Peter Glaser gelinge es, ein Nichts zu schaffen und zu verbergen, indem er es mit Textbausteinen aus unserer zerfahrenen Medienwelt umbaut. Glaser erweise sich als ein Meister darin, eindrucksvolle Bilder zu prägen, heutiges Lebensgefühl mit erzählerischen Mitteln auf den Punkt zu bringen.

Nur ein Kalauer über die „Güterdämmerung“ trübte dem vermutlich heimlichen Wagnerianer Widmer den Genuss, obwohl er ansonsten den Humor der Geschichte zu goutieren wusste: „Sei froh, dass hier etwas ist und nicht nichts. Stell dir vor, hier wäre ein Eckchen Nichts im Zimmer, sofort hättest du die Wohnung voller Philosophen.“

Allein die Jurorin Pia Reinacher mochte der „Zapping-Mentalität“ des erzählten „Panoptikums“ nicht ganz zu folgen und ihre Kollegin Konstanze Fliedl fühlte sich bei aller Faszination etwas frustriert, da ihr der Text andauernd kleine interessante Erzähl-Häppchen hinhielt, die ihr wieder vor der Nase weggezogen würden. Die meisten Kritiker hielten gerade dies jedoch für eine gelungene Darstellung unserer heutigen Lebensweise im globalisierten Medienalltag, insbesondere der lediglich unspektakulär im Hintergrund aufblitzende „Einsturz des Welthandelszentrums“ fand viel Anklang.

Die literarische und journalistische Begleitung der Computersubkultur bzw. Netzgemeinde war immer eine der Leidenschaften Peter Glasers. Die ihr entsprungenen Beiträge für die Hackerbibeln 1 & 2 des CCC sind legendär, ebenso seine „24 Stunden im 21. Jahrhundert“, die im 2001-Verlag erschienene Reisebeschreibung eines frühen Internet-Surfers, sowie seine Berichte aus dem Netz[4] und die Versuche, die Poesie der Daten zu besingen, etwa in SEI ONLINE, SEI MEIN – Hightech und Hohe Minne[5].

Peter Glaser war vom ersten Moment an fasziniert von der Computer- und Netztechnologie, hat in ihr das Thema gefunden, das ihn in seiner journalistischen und literarischen Tätigkeit nie losgelassen hat. Der gebürtige Grazer lebt seit 1983 als Schriftsteller in Hamburg, war Redakteur der Datenschleuder[6], dem Fachblatt für Datenreisende und Cluborgan des Chaos Computer Clubs, und hielt eine Kolumne auf der Computerseite der kürzlich eingestellten Wochenzeitung DIE WOCHE. Er schrieb als Tempo-Kolumnist über Gummibärchen, Legosteine und Verschwörungstheorien. Er war einer der Köpfe hinter der Zeitschrift Konr@d und scheute auch politische Themen wie den Kosovo-Krieg[7] nicht. Nun ist ihm und damit der Thematik der Medien- und Netzwelten endlich auch die Anerkennung des offiziellen Literaturbetriebs zuteil geworden. Gratulation!

Erstmals wurde auch ein mit 5.000 Euro dotierter Publikumspreis ausgelobt, der via Email-Abstimmung vergeben wurde. Er fiel dem von den Juroren sehr gebeutelten, nicht einmal eines Trostpreises für würdig befundenen Christoph W. Bauer und seiner Geschichte „Auf-Stummen“ zu. Die in sehr anspruchsvoller Kunstsprache gehaltene Schilderung der psychologischen Pattsituation einer Ehe hatte zum Erstaunen der Jury und des Autors selbst die meisten Stimmen erhalten. Die Auswahl der als schwer verdaulich und überspannt gegeißelten Erzählung, die zudem nur einen Ausschnitt aus einem größeren Werk darstellt, wurde dem Publikum nicht zugetraut. Eher hatten die Klagenfurter Literatur-Gurus, zu denen einstmals auch ein gewisser Reich-Ranicki zählte, von den Netizens einen Hang zu Action und Comedy erwartet, die in einigen Beiträgen durchaus zu finden gewesen wären. Doch das Internet scheint nicht das Massenmedium der Verflachung zu sein, das seine Kritiker und Ignoranten gern in ihm vermuten möchten.

Auf Telepolis am 02.07.2002 als Gelungene Darstellung unserer Lebensweise im globalisierten Medienalltag 

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Griff „Raubkopierer-sind-Verbecher“-Kampagne selber zu Raubkopien?

Thomas Barth

Amsterdam. Gericht stellte fest: Komponist von Anti-Piracy-Clip um Tantiemen betrogen:  Juristische Schlappe für Verwerter: Die niederländische Verwerter-Agentur Stemra wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, weil sie fällige Lizenzgebühren vorenthalten hatte. Ausgerechnet für die Musik eines Anti-Piracy-Clips hatte man Tantiemen nicht an einen Künstler ausgezahlt. Ein Amsterdamer Gericht verhängte eine Geldstrafe von ca. 20.000 Euro und bestätigte Forderungen des Musikers in Höhe von ca. 160.000 Euro, meldete digitaljournal.com.

Nun wurde sie selbst beim Raubkopieren erwischt–eine teure Ironie. Immer wieder wirft sich die Medienindustrie in die Brust, sie kämpfe gegen verbrecherische Raubkopierer für die armen Künstler. Schon 2001 drohte eine Verleger-Kampagne in großen Zeitungsanzeigen mit der „Entlassung“ von freien Journalisten und Künstlern. Man hätte einfach kein Geld mehr für sie, würden die Interessen der Verwerter nicht durchgesetzt, siehe G.Hostreiter (Pseudonym von T.Barth): Streit um das neue Urhebervertragsrecht.

Dafür produziert sie teure Werbeclips und nervt jeden Kauf-DVD-Seher mit ihren selbstgerechten und verlogenen Tiraden (Raubkopieren ist bislang keineswegs ein „Verbrechen“, auch wenn die Verwerter das Strafmaß dafür gerne so hoch schrauben würden). Politiker springen der Industrie gern zur Seite und mahnen mehr Achtung vor der Leistung der Kreativen bei den Internet-Usern an.

Doch wie steht es mit der Moral der Verwerter selbst, wenn es um die Zahlung für kreative Leistungen geht? Schlecht. Wer ein Werk (ob Bild, Ton oder Text) verkauft, wird meist mit einer mageren Einmalzahlung abgespeist und muss künftig selbst hinter den multinationalen Konzernen herlaufen, um zu kontrollieren, ob und wo sein Werk erneut verwendet wird. Um selbst diese geringen Chancen der Kreativen auf Partizipation an den gigantischen Gewinnen der Konzerne noch zu unterbinden, müssen die meisten Autoren (Medien-Prominenz der „The-winner-takes-all“-Fraktion natürlich ausgenommen) Knebelverträge unterschreiben. Hierin sichert sich der Verwerter alle Rechte für immerdar am einmal mager bezahlten Werk und, wenn es nach der Unternehmerseite geht, auch gleich an den kompletten Recherchen des Autors.  Wer das nicht will, wird oft mit Boykott erpresst; wer sich dagegen öffentlich zur Wehr setzt, muss fürchten, auf einer Schwarzen Liste zu landen. Doch selbst wer Rechte hat, muss sie anscheinend manchmal erst gerichtlich durchsetzen, wie der niederländische Musiker Melchior Rietveldt, der mit seinem Fallin Amsterdam Wellen schlug.

Im Jahr 2006 komponierte Melchior Rietveldt ein Musikstück für eine Anti-Piracy-Kampagne bei einem lokalen Filmfestival. Als Rietveldt 2007 eine Harry-Potter-DVD kaufte, entdeckte er sein Musikstück darauf: Der Anti-Piracy-Clip war ohne seine Erlaubnis mit seiner Komposition unterlegt. Er fand sich solcherart raubkopiert auf Dutzenden von DVDs in den Niederlanden und im Ausland. Rietveldt wandte sich an die zuständige Verwerter-Agentur Buma/Stemra (die niederländische GEMA). Die hatte seine Rechte zwar vertreten, aber leider versäumt, ihn für das oft verwertete Stück zu bezahlen. Rietveldt erhielt von der Stemra einen Vorschuss von 15.000 Euro mit dem Versprechen, eine Liste der anderen DVDs zu übermitteln, die seine Komposition verwenden. 2009 forderte Rietveldt von der Stemra einen Nachschlag und bekam nach einigem Gerangel weitere 10.000 Euro.

Die Rietveldt von der Stemra versprochene DVD-Liste kam zwar nie bei ihm an, aber das Gericht in Amsterdam stellte diese Woche dennoch fest, seine Komposition sei auf mindestens 71 kommerziellen DVDs von der Medienindustrie verwendet worden. Die Justiz entschied, dass die Stemra fahrlässig gehandelt habe. Sie wurde mit einer Geldstrafe von 20.000 Euro belegt und muss künftig ausstehende Zahlungen leisten. #

vgl. TorrentFreak (July 17, 2012) Rights Group Fined For Not Paying Artist For Anti-Piracy Ad

Internetpolitik2.0: Kauf dir viele virtuelle Freunde

Thomas Barth

Die Union zwischen Freibier und Outsourcing

Früher setzte man Claqueure ins Publikum, dann kam das Soap-Lachen vom Band und nun gibt es eine Branche, die im Web2.0 entsprechende Dienstleistungen anbietet: Friend faker, ein etwas anrüchiges Genre zwischen Stimmungsmache und Schleichwerbung. Bei der CDU, die verzweifelt versucht, den Piraten Jungwähler im Web2.0 abzujagen, wurden nun unerklärbare Sprünge an Twitter-Followern entdeckt.

Betrübt es Sie, dass niemand außer Ihnen selbst Ihr YouTube-Video angucken mag? Die US-Marketingfirma Social Media Combo etwa verspricht Abhilfe: Sie verkauft (angebliche) Aufmerksamkeit, Tausend YouTube-Views kosten 110,99- Dollar; 21,44- Dollar muss man für 500+ likes auf Facebook zahlen, 55,00- Dollar für 300 followers auf Pinterest. Am billigsten bekommt man es auf Twitter:

“What’s the best price on Twitter followers?Our best price is only $9.99 for 1200+ followers on Twitter for starters. If you’re an intermediate entrepreneur you can take 5000 followers on Twitter for a low price of $30.99 & up to 50K followers for $225.99 for your business.”

Die PR-Effekte liegen auf der Hand, viele User folgen der Masse der clicks, views und likes in ihrer Auswahl aus den Myriaden Angeboten des Cyberspace –obwohl man eigentlich weiß, wie Lemminge ihre Massenevents beenden und wohin sich die meisten Fliegen setzen. Ist es gerade für eine Partei die nicht so sehr an kontroversen Debatten, sondern mehr am Erfolg orientiert ist, vielleicht besonders attraktiv sich „Follower“ zu kaufen? Dieses Wort wird ja eigentlich am besten als „Mitläufer“ ins Deutsche übersetzt. Die am ehesten für facebook-tauglich geltende Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hatte im Web2.0 schon vehement die CDU-Flagge geschwenkt und gleich eine gemeinsame Initiative mit der Firma Facebook gestartet.

Seehofers CSU-Facebook-Party

Aber nicht einmal das hatte der CDU zu allzu viel Online-Aufmerksamkeit erbracht. Ging CSU-Chef Seehofer bei der Suche nach Freunden im Web2.0 noch den bodenständigen Weg einer Facebook-Party, könnten modernere PR-Profis in der Politik eher auf effizientes Outsourcing gesetzt haben –wie viele Maß Freibier bekommt man schon für 30,99- Dollar? Die Frage, ob die CDU sich Twitter-Follower gekauft hat, brachte das ZDF-Blog Hyperland auf.

Bis zum 26. April war demnach die Mitläufer-Schar im Twitter-Profil der CDU (@cdu_news) nur bedächtig gewachsen. Eine Online-Redaktion der CDU-Bundesgeschäftsstelle pflegt das Konto seit Anfang 2009 und konnte bis dahin an die 20.000 Follower an sich binden. Ärgerlich war vermutlich: Die SPD hatte zu dem Zeitpunkt fast 5.000 virtuelle Mitläufer mehr. Vom 26. bis 29. April fanden jedoch innerhalb von nur drei Tagen plötzlich ca. 5.000 neue Follower Geschmack an dem CDU-Onlinedienst, obwohl nichts Sensationelles passiert war. Nach dem 29. April ging der mühsame Anstieg weiter wie bisher.

Jens Schröder von Hyperland sah sich die neuesten 10.000 Follower der CDU genau an und fand dabei „sehr schnell“ fast genau 5.000 Follower, die ihm nicht zum Rest zu passen schienen.

CDU- Twitterer aus Venezuela

Die CDU- Twitterer (auf @cdu_news) kamen vorher meist aus Deutschland, nun plötzlich auch aus Venezuela, Milwaukee und Indien; die meisten der seltsamen Twitter-Accounts folgen mehr als 1.000 anderen Twitterern, hatten nur drei bis zehn Tweets getwittert und selbst maximal 60 Follower. Auffällig fand Schröder auch die künstlich klingenden Namen der Accounts: @ykKOMIENSIMMIE, @Zaidacx46 oder @eoWebKinzPopxo nannten sich die virtuellen CDU-Mitläufer.

Auch das via Twitter-API öffentlich zugängliche Erstellungsdatum der Accounts schien verdächtig: So wurden z.B. 450 davon im Abstand weniger Minuten am 24. und 25. Januar eröffnet; ca. 500 der 5.000 CDU-Neuzugäng twitterten nur bis zum 15. Dezember 2011, weitere 1.400 bis zum 20. Januar 2012. Die Firma Social Media Combo, recherchierte Schröder, betreibt offenbar auch Seiten wie addtwitter-followers.com und etwa 130 der neuen CDU-Follower folgten @socialmedia04, dem Follower-Account der Online-PR- Firma selbst. Von Hyperland mit den Recherche-Ergebnissen konfrontiert, zeigte sich die CDU überrascht:

“ Die CDU Deutschlands hat zu keinem Zeitpunkt und für keines ihrer Angebote den Kauf von Followern beauftragt oder veranlasst. Bezüglich des ungewöhnlichen Anstiegs der Follower-Zahlen auf @cdu_news im April hat die CDU Twitter mit der Überprüfung und ggf. Löschung der Anmeldungen beauftragt. Die entsprechenden Löschungen sind bereits erfolgt.”

Twitter löschte 5.000 Geister-Accounts

So löschte Twitter die 5.000 Geister-Accounts und ließ uns mit dem Problem zurück, wer verantwortlich für den Aufmerksamkeits-Segen für die Christdemokraten gewesen sein könnte. Schröder fragte sich: „ein übermotivierter Mitarbeiter, ein anonymes Parteimitglied, oder einfach nur jemand, der 31 Dollar übrig hatte“?

Die tollpatschige Web2.0-Farce der Union wurde von der chronisch unterfinanzierten Piratenpartei mit dem wohl nicht wirklich ernstgemeinten Angebot bedacht: „Liebe CDU, wollt ihr euch noch 80.000 Follower dazu kaufen? Dann hättet ihr fast so viele wie wir“.

Ein offenbar erboster CDU-Anhänger, FranzK ‏@Franz_589, hielt dagegen: „Die @Piratenpartei scheint ja damit wirklich Erfahrung mit den Ankauf von followern zu haben cc/ @cdu_news https://pluragraph.de/organisations/ … ‪#piraten“

Mit einem Link, der einen sprunghafte Anstieg von Piraten-Followern am 29.März 2012 zeigt.

Doch die Piratenpartei NRW hatte am 28.März einen realen Schub an Aufmerksamkeit erhalten: Der WDR hatte sie quasi offiziell zur „fast-schon-Landtags-Fraktion“ erklärt:

„Im Vorfeld der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sendet das WDR Fernsehen „Das Duell“ der beiden Kandidaten für das Amt der Ministerpräsidentin bzw. des Ministerpräsidenten und eine „Runde der Spitzenkandidaten“ der Parteien, die bislang im NRW-Landtag vertreten sind, und der Piratenpartei.“

Erschien auch in

Flaschenpost -Nachrichtenmagazin der Piratenpartei